Chronik

Weniger Radiosender über Kabel

Salzburg AG streicht 20 Sender. Kunden beklagen fehlende Information.

Manche Tennengauer müssen jetzt mit weniger UKW-Sendern auskommen.  SN/sw/pixabay
Manche Tennengauer müssen jetzt mit weniger UKW-Sendern auskommen.

Wer seine Radioprogramme über das Kabelnetz der Salzburg AG empfängt und gern Sender aus Deutschland, der Schweiz oder anderen Teilen Österreichs hört, kann das seit Kurzem in vollem Umfang nur mehr über den Fernseher oder über ein digitales Empfangsgerät machen. Wie die TN erfahren haben, wurden 20 Radiosender, die im UKW-Format angeboten wurden, von der Salzburg AG abgeschaltet. Neben dem Tennengau sind auch der Flachgau und die Stadt Salzburg betroffen. Kunden beklagen, dass der Schritt ohne direkte Information erfolgt sei. "Man wird nicht informiert, darf aber weiter den gleichen Betrag bezahlen, obwohl sich das Angebot verschlechtert hat", sagt ein Tennengauer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will.

Die Salzburg AG erklärt die Abschaltung mit der Breitbandstrategie des Landes zur flächendeckenden Vollversorgung mit ultraschnellem Internet. "Für die UKW-Radiosender stehen deshalb zunehmend weniger technische Kabelressourcen zur Verfügung", sagt Sprecherin Daniela Kinz. Die am meisten genutzten Sender seien weiterhin verfügbar. "Rund fünf Prozent der Cablelink-Kunden sind von der Umstellung betroffen", sagt Kinz. Man werde die Kunden noch per Anschreiben informieren. Nach einem Suchlauf können die verbleibenden UKW-Sender wieder empfangen werden.

Besonders im gebirgigen Tennengau ist der Empfang über die Antenne nicht immer störungsfrei möglich. Viele Hörer greifen deshalb auf die rauschfreie Kabelübertragung zurück.

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