Chronik

Wenn Sahara-Staub auf Salzburg niedergeht

Nicht immer sorgt der Straßenverkehr für die Überschreitung der zulässigen Feinstaub-Grenzwerte.

Meteorologe Michael Butschek erklärte die Luftströmungen mit denen Sahara-Staub nach Europa gelangt. SN/berthold schmi'd
Meteorologe Michael Butschek erklärte die Luftströmungen mit denen Sahara-Staub nach Europa gelangt.

Am 5. April 2016 schlugen die Messgeräte in Salzburg-Lehen aus: Der Grenzwert bei Feinstaub war um 50 Prozent überschritten. Zu viel Verkehr in der Ignaz-Harrer-Straße? Mitnichten, wie Meteorologe Michael Butschek von der Salzburger Wetterdienststelle am Mittwochabend bei einem Vortrag beim Salzburger Wettertreff erklärte: "Es war der sogenannte Sahara-Staub. Feinste Sandpartikel aus den Wüstengebieten Marokkos, Algeriens und Libyens, die mit den südlichen Windströmungen in einer Höhe zwischen drei und sieben Kilometern nach Norden verfrachten wurden."

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