Chronik

Wer im Winter fliegen will, muss im Sommer baden gehen

In den vergangenen zwei Wochen waren die Freestyler des USV Krispl-Gaißau erfolgreich bei Wettkämpfen in Tschechien und der Schweiz unterwegs - aber nicht im Schnee, sondern im Wasser.

Bevor sie ihre waghalsigen Sprünge auf der knallharten Piste zeigen, trainieren die Freestyle-Skifahrer diese auf Wassersprungschanzen - mittlerweile auch bei Wettbewerben. Seitens des USV-Krispl-Gaißau zeigte hier in den vergangenen Wochen vor allem die 13-jährige Lea Rettenbacher auf. Die junge Gaißauerin wurde bei den internationalen tschechischen Meisterschaften in Stity Zweite in der Jugendwertung und konnte sich dabei gegen Konkurrentinnen aus der Ukraine, Weißrussland, Tschechien und Russland behaupten. Ihre gleichaltrige Teamkollegin Julia Kurz verfehlte als Vierte nur knapp das Podest.

Starke Auftritte bei starker Konkurrenz

Am vergangenen Wochenende ging es für die Mädchen dann zum Freestyle World Masters 2018 nach Zürich, dem größten europäischen Wasserschanzen-Wettkampf. In diesem Rahmen fand am Sonntag im Rahmenprogramm ein internationaler Jugendvergleichswettkampf statt, bei dem sich Lea Rettenbacher mit Platz drei wiederum auf dem Podest platzieren konnte. Julia Kurz wurde starke Fünfte. Mit starken Trainingsleistungen und einem neuen Doppelsalto im Gepäck erreichte die 17-jährige Halleinerin Nadine Schnuderl im Hauptbewerb des World Masters einen starken 9. Rang.

"Da war schon sehr starke Konkurrenz am Start, denn normalerweise ist der Sport vor allem in Osteuropa sehr populär. In Tschechien waren fünf Nationen am Start, in der Schweiz sogar sieben", sagt Trainer Philipp Steinwender.

Schon Anfang August waren Rettenbacher und Schnuderl erfolgreich gewesen, sie sorgten für einen Doppelsieg des USV Krispl-Gaißau beim EUREGIO Wasserschanzencup 2018 im bayerischen Oberaudorf.

Aufgerufen am 12.12.2018 um 07:14 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/wer-im-winter-fliegen-will-muss-im-sommer-baden-gehen-39122923

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