Chronik

Wer zahlt für vermeidbare Suchaktionen?

Während 35 Retter nach ihm suchten, schlief ein 28-jähriger Skifahrer in einem Radstädter Gasthof.

Bis in die späte Nacht suchten bei Flachauwinkl mehr als 30 Helfer nach einem offenbar vermissten Skifahrer.  SN/bergrettung flachau
Bis in die späte Nacht suchten bei Flachauwinkl mehr als 30 Helfer nach einem offenbar vermissten Skifahrer.

Maria Riedler ist die Empörung auch zwei Tage später noch anzumerken: "Diese groß angelegte Suche wäre eindeutig zu vermeiden gewesen", sagt die Sprecherin der Salzburger Bergrettung.

Am Samstagabend starteten Bergretter, Polizei und Liftbedienstete im Skigebiet Flachauwinkl eine Suchaktion nach einem 28-jährigen Skifahrer aus Oberösterreich. Der Mann war am Abend nicht beim verein barten Treffpunkt für die gemeinsame Heimfahrt erschienen, woraufhin seine Reisegruppe eine Vermisstenanzeige machte. Während 35 Helfer nach ihm suchten, schlief der Mann in einem Gasthaus in Radstadt. "Ein Anruf hätte genügt und wir hätten den Einsatz beenden können", betonte Riedler.

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