Chronik

Werdende Mutter raste im Railjet nach Salzburg zur Entbindung

Bei einer Passagierin des ÖBB-Railjet Nummer 60 setzten am Dienstagnachmittag plötzlich die Wehen ein. Der Lokführer raste schneller als der Storch zum Salzburger Hauptbahnhof. Dort wartete bereits die Rettung - Mutter und Baby sind nach der Entbindung im LKH wohlauf.

Der Railjet war sprichwörtlich schneller als der Storch unterwegs. <br><br>  SN/öbb/harald eisenberger
Der Railjet war sprichwörtlich schneller als der Storch unterwegs.

Eine nicht alltägliche Durchsage bekamen die Fahrgäste des Railjets von Wien nach Salzburg am Dienstag am frühen Nachmittag zu hören. "Ist zufällig ein Arzt oder eine Hebamme an Bord?", fragte der Zugbegleiter über den Lautsprecher. Der Grund: Bei einer hochschwangeren Frau war die Fruchtblase geplatzt und die Wehen kamen bereits in kurzen Abständen, sagt ÖBB-Sprecher Robert Mosser.

"Eine mitreisende Ärztin kümmerte sich gleich nach dem Aufruf um die Dame." Gleichzeitig unternahmen die ÖBB alles, um den Transport in das Krankenhaus so reibungslos und flott wie möglich zu gestalten. Über die ÖBB-Verkehrsleitzentrale wurde das Rote Kreuz alarmiert. Gleichzeitig wurde dem Lokführer die Strecke freigegeben, um keine Verspätung aufkommen zu lassen. Als der Railjet pünktlich am Hauptbahnhof ankam, warteten die Sanitäter bereits am Bahnsteig. "Das war auch höchste Zeit, denn die Wehen der Frau kamen zu dem Zeitpunkt bereits alle zwei Minuten", sagt ÖBB-Sprecher Robert Mosser.

Das Rote Kreuz brachte die Frau noch rechtzeitig in das Uniklinikum nach Salzburg. Laut Spitalssprecherin Mick Weinberger sind Frau und Kind wohlauf. Auch der Vater kam noch rechtzeitig zur Entbindung.

Quelle: SN

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