Chronik

Werfen: Skitourengeher folgten App und verirrten sich

Eine Gruppe Skitourengeher war am Donnerstagabend in Werfen von ihrem Weg abgekommen. Mithilfe der Bergrettung konnten sie ins Tal zurückgebracht werden.

Eine Gruppe Skitourengeher ist am Donnerstag in Werfen von ihrem Weg abgekommen. SN/heinz bayer
Eine Gruppe Skitourengeher ist am Donnerstag in Werfen von ihrem Weg abgekommen.

Am Donnerstag gegen 17 Uhr meldete eine Gruppe von vier Personen via Notruf, dass sie sich im Gemeindegebiet von Werfen am Weg von der Ostpreußenhütte in Richtung Tal mit den Skiern verfahren hätten. Sie seien bei Einbruch der Dunkelheit in unwegsames Gelände gekommen. Die vier Skitourengeher (drei Männer und eine Frau im Alter von 27 bis 31 Jahren) waren erschöpft und baten um Hilfe, wie die Polizeidirektion Salzburg in ihrer Aussendung mitteilte. Mittels Mobiltelefon und Whatsapp konnten die Bergsportler ihren genauen Standpunkt an Alpinpolizei und Bergrettung übermitteln, sodass die Bergung der unverletzten Personen in die Wege geleitet werden konnte. Mit Hilfe eines Bergrettungsfahrzeuges konnten sie im Bereich Blühnbachtal aufgefunden und gegen 20:30 Uhr zurück zu ihrem Pkw gebracht werden.

An der Suchaktion waren vier Mann der Bergrettung Werfen sowie zwei Alpinpolizisten aus Werfen beteiligt. Die Wintersportler aus Österreich, Deutschland und England gaben an, mittels Smartphone und einer Outdoor-App einer vorgegeben Route gefolgt zu sein.

Die Gruppe war viel zu spät aufgebrochen

Bei der betreffenden App handle es sich um ein Handyprogramm des Alpenvereins, das seinen Nutzern verschiedene Routen vorschlage, sagt Bergrettungs-Einsatzleiter Josef Oppeneiger. "Das Problem der Gruppe war, dass sie viel zu spät aufgebrochen ist. Dazu kommt noch, dass sie auch noch ortsunkundig sind. Zu so einem Zeitpunkt würde nicht einmal ich dort unterwegs sein: In der Dunkelheit sieht einfach alles anders aus und man kann sich sehr leicht verirren." Die Gegend dort sei sehr steil. Zum Glück hätten sich die vier Tourengeher rechtzeitig gemeldet. "Es ist ein gefährliches Gebiet. Ich bin froh, dass sie nicht noch weiter abgefahren sind."

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