Chronik

Werkschulheim Felbertal baut variable Klassenzimmer

In das kommende Schuljahr 2018/19 will das Werkschulheim Felbertal mit einem pädagogischen Konzept starten, das den Schülern mehr Individualität zugestehen soll. Dazu gehören auch neue, helle Internatsräume und der geplante Umbau des Schulgebäudes.

Die Bedeutung von "Cool" dürfte den meisten Menschen ein Begriff sein - da irritiert es vielleicht im ersten Moment, wenn das Wort im Zusammenhang mit dem Schulunterricht fällt. Dabei steht es als Akronym für das neue Konzept "Cooperatives Offenes Lernen", das an immer mehr Schulen in ganz Österreich angewandt wird. Ab September setzt auch das Werkschulheim Felbertal darauf.

Konkret heißt das, dass der Unterricht offener und individueller wird. Die Schüler werden etwa künftig mehr selbstständig arbeiten: Es gibt Unterrichtseinheiten, in denen die Schüler selbst auswählen, welches Fach sie in der Zeit lernen wollen. Das soll die sozialen Kompetenzen und Teamfähigkeit stärken. "Die Zeit der Einzelkämpfer in Unternehmen ist schon lange vorbei. Heute geht es vor allem darum, dass Menschen flexibel zusammenarbeiten können", sagt Christoph Paulweber, neuer Vorsitzender des Fördervereins des Werkschulheims Felbertal und Generaldirektor der Salzburger Sparkassen. "Um ein gutes Umfeld für dieses flexible Miteinander zu schaffen, mussten wir auch umbauen."

12,3 Millionen Euro in Renovierung investiert

2009 wurde mit der Renovierung der Internatshäuser des Werkschulheims Felbertal begonnen. Dafür wurde ein Betrag von 12,3 Millionen Euro investiert, der je zu einem Drittel von Bund, Land und der Schule selbst stammte. Den "Schulentwicklungsprozess" abschließen will das Werkschulheim Felbertal mit der Erneuerung des Schulgebäudes. Innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre sollen so beispielsweise Klassenzimmer entstehen, die in der Größe variiert werden können. Das soll eine offenere und individuellere Gestaltung des Unterrichts erlauben. Weiters ist eine Erweiterung des Schulgebäudes, die Sanierung der Schulküche sowie des Speisesaals und des Konferenzzimmers vorgesehen.

Das Werkschulheim Felbertal verbindet eine Gymnasial- mit einer Berufsausbildung. Die Schule ist mit 350 Schülerinnen und Schülern - von denen 200 im Internat und 150 im Halbinternat sind - voll ausgelastet. Derzeit sind 70 Lehrer angestellt, von denen 25 auch für die nachmittägliche Betreuung der Schüler zuständig sind. Weitere 30 Angestellte kümmern sich um die Verwaltung.

Quelle: SN

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