Chronik

Werner Waldmann - ein Arzt für die Ärmsten der Welt wird geehrt

Eine charismatische Salzburger Persönlichkeit kam heuer bereits zum zweiten Mal zu hohen Ehren: Werner Waldmann.

Szenen aus Kalkutta. SN/privat
Szenen aus Kalkutta.

Der 1928 geborene Kinderarzt hatte mit 60 Jahren sein Leben völlig auf den Kopf gestellt: Er ging in Österreich in Pension und verbrachte die folgenden Jahrzehnte als Arzt für die Ärmsten in der Dritten Welt. Dafür erhielt er im Sommer den Ehrenbecher der Stadt Salzburg - und nun die Auszeichnung zu einem der "Österreicher des Jahres", und zwar im Bereich "humanitäres Engagement".

Waldmann ist noch heute Obmann und Vorstandsmitglied der "Austrian Doctors"; Das Konzept der Initiative ist ein sechswöchiger ehrenamtlicher Arzteinsatz auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone. Dabei geht es vor allem um die Gesundheitsversorgung und Ausbildung der Menschen.

Waldmann, der teils in Salzburg und teils in seiner Lungauer Heimat lebt, wuchs in der Nazizeit auf und wurde zu einem überzeugten Christen, Antifaschisten und gesellschaftspolitisch Engagierten.
www.austrian-doctors.at

Quelle: SN

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