Chronik

Wie die Cobra den Hühnerstall im Fuxngut in Salzburg durchforstete

Fuxn-Wirt Luis Absmann bekam Besuch von Cobra-Beamten. SN/robert ratzer
Fuxn-Wirt Luis Absmann bekam Besuch von Cobra-Beamten.

Es war ein lauschiger Dienstagabend im Fuxngut. Dieser Gasthof befindet sich in der Vogelweiderstraße, nur einen Kilometer vom Hans-Lechner-Park entfernt. Dort wurde kurz davor ein 35-jähriger Serbe angeschossen, worüber niemand im Fuxn Bescheid wusste. "Uns erschien nur die Präsenz der Zivilstreifen um 23 Uhr etwas früh", erzählt der Wirt Luis Absmann. "Die kommen immer erst um 24 Uhr wegen der Prostituierten." Absmann vertrat sich dann die Beine. "Ich bin zu meinen Hühnern gegangen." Dazu muss man wissen: Absmann hat seit einem Jahr Wanderhühner im Gastgarten angesiedelt. Plötzlich stand er inmitten von Lichtkegeln und blickte in die Mündungen von Sturmgewehren.

"Ich hab sofort die Hände hoch genommen." Auch die Hühner seien vor der Cobra erstarrt. Nur seine Zwergschweine kamen mutig zur Hilfe. Die Cobra entschuldigte sich und suchte das Weite. Und Absmann? Der sagt heute nur: "Schwein gehabt."

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