Chronik

Wie man unter die Goldhaube kommt

Monika Schlager ist seit Kindheitstagen mit dem "Goldhaubenvirus" infiziert. Den gibt sie auch gern weiter, wie beim Ostermarkt im Priesterseminar.

Früher durften nur Bürgerinnen eine Goldhaube tragen, und zwar nur vom Flachgau bis nach Golling - oder besser gesagt: so weit, wie die Salzach schiffbar ist. "Standesdünkel gibt es heute nicht mehr", sagt Monika Schlager. Sie ist Expertin für Goldhauben und seit 22 Jahren in der Goldhaubengruppe der Mozartstadt aktiv - mittlerweile als Obfrau-Stellvertreterin. "Heutzutage geht es ums Erhalten der Bräuche und Traditionen." Sie versuche deshalb, durch das Schauarbeiten Interesse zu wecken und neue Mitglieder anzuwerben. Wie beim Ostermarkt des Sankt-Rupert-Ritterordens, der am Sonntag zum zweiten Mal in den Arkaden des Priesterseminars in der Stadt Salzburg über die Bühne ging. Maria Spiegelberger ist Präfekt für Kunst und Kultur im Ritterorden: "Es freut uns sehr, dass wir das Haus für Ausstellungen öffnen dürfen." Der Ritterorden ist mit den Goldhaubenfrauen verbunden. Beim Hochfest des Ordens im September ist der Goldhaubenverein vertreten. "Unser Hauptfest ist Erntedank, bei dem wir die 15 Brotkörbe der Bäckerinnung in den Dom tragen", sagt Schlager. Das Vereinsjahr wird beim Georgiritt der Bürgergarde eröffnet. "Die Salzburger Vereine halten zusammen", sagt Schlager.

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Aufgerufen am 21.07.2018 um 10:08 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/wie-man-unter-die-goldhaube-kommt-25563721