Chronik

Wildpark Ferleiten: Luchsbaby lässt viele Sorgen vergessen

Eine riesige Mure hatte im November 2019 den hinteren Teil des Wildparks erfasst. Jetzt ist der Stein- und Rotwild-Bereich wieder zugänglich. Ein weiterer Lichtblick: die Geburt des nächsten Luchsbabys.

Es waren düstere Zeiten. "Aufgrund großer Murenschäden vom vergangenen Herbst sowie der Covid-19-Krise standen wir vor großen Herausforderungen", sagt Simon Mayr-Reisch vom Wild- & Erlebnispark Ferleiten, der seit 16. Mai wieder geöffnet hat. "Umso mehr freut es uns, dass unsere Luchsdame Poldi am 23. Mai erneut Nachwuchs bekam. Das Geschlecht ist derzeit noch nicht bekannt, die Namensgebung nimmt dieses Mal der ORF Salzburg in die Hand."

Schon im Vorjahr war in Ferleiten die Freude über ein besonderes Jungtier groß. Bei Luchs-Weibchen "Sana" waren die Salzburger Nachrichten namensgebend. Sie wird durch den neuerlichen Familienzuwachs in den nächsten Wochen in den Wildpark Feldkirch übersiedelt. Die SN-Patenschaft mit dem Wildpark Ferleiten wurde trotzdem kürzlich verlängert, sie gilt allgemein für die Luchse.

Eine riesige Mure hatte im November den hinteren Teil des Wildparks erfasst. Fütterungen, Rastplätze und Zäune wurden zerstört. So musste viel Energie in den Wiederaufbau des frei zugänglichen Stein- und Rotwild-Geheges gesteckt werden. Die gute Nachricht: Mit heutigem Donnerstag ist der betroffene Bereich wieder für Besucher freigegeben.

Das nächste Bauprojekt - nach dem im Vorjahr eröffneten, 600.000 Euro teuren gemeinsamen Gehege für Bär und Wolf - widmet sich wiederum den Luchsen. Bei deren "relativ kleinem" Zuhause stehe eine Erweiterung am Plan, sagt Mayr-Reisch.


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