Chronik

Wintersperre der Großglockner Hochalpenstraße tritt in Kraft

Schneefall und Wind im Hochgebirge sorgten für abruptes Saisonende. Rund 20 Prozent Minus bei Fahrzeugaufkommen im Coronajahr.

Wegen der Coronakrise hatte die 47,8 Kilometer lange Touristenattraktion heuer erst Ende Mai aufgesperrt. SN/grohag
Wegen der Coronakrise hatte die 47,8 Kilometer lange Touristenattraktion heuer erst Ende Mai aufgesperrt.

Der Wintereinbruch im Hochgebirge hat zu einer vorgezogenen Wintersperre der Großglockner Hochalpenstraße zwischen Salzburg und Kärnten geführt. Ein halber Meter Neuschnee, starker Wind und die damit einhergehenden Schneeverfrachtungen sorgen für eine erhöhte Lawinengefahr über viele Kilometer, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des Straßenbetreibers GROHAG. Statt mit 31. Oktober wurde die Maut- und Panoramastraße darum bereits mit heute, Dienstag, gesperrt.

Wegen der Coronakrise hatte die 47,8 Kilometer lange Touristenattraktion heuer erst Ende Mai aufgesperrt - einen Monat später als gewohnt. Die genaue wirtschaftliche Saisonbilanz steht zwar noch aus, wie eine GROHAG-Sprecherin zur APA sagte, habe man dieses Jahr aber rund 80 Prozent des Vorjahresaufkommens an Fahrzeugen verzeichnet. Das Minus sei damit im Coronajahr nicht so stark ausgefallen, wie befürchtet - zumal der Juni ein überdurchschnittlich nasser Monat gewesen sei.

Quelle: APA

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