Chronik

Winterwetter: Lawinengefahr in Salzburg erheblich

Wegen des Neuschnees und Sturms ist die Lawinengefahr im Land Salzburg abgesehen von den Lungauer Nockbergen erheblich.

Lawinengefahr in Salzburg erheblich. SN/Heinz Bayer
Lawinengefahr in Salzburg erheblich.

Laut dem Salzburger Lawinenwarndienst hat sich im Gelände umfangreicher Triebschnee angesammelt, der sich in steilen Bereichen bereits durch eine einzelne Person als Schneebrett loslösen kann. Nur im Lungau wurde die Lawinengefahr als gering eingestuft.

In den Bergen herrschten "unwirtliche Verhältnisse", umriss der Lawinenwarndienst auf seiner Homepage die Situation in Salzburg am Donnerstag. Es sei bitterkalt, stürmisch und die Sicht schlecht. Der Schneesturm habe in allen Richtungen Triebschneepakete abgelegt. "Der frische Triebschnee liegt vor allem am Waldrand, in Rinnen und in den kammfernen Leehängen." Schneebrettanrisse von 30 bis 100 Zentimetern seien möglich, ebenso ein Durchreißen auf bodennahe Schichten.

Die Schneebrettgefahr geht dem Lawinenlagebericht zufolge durch die anhaltende Kälte nur sehr langsam zurück. Verbreitet erhebliche (Stufe drei von fünf) Schneebrettgefahr werde es auch am Freitag geben, außer in den Nockbergen. Skitourengehern wurde geraten, mäßig steiles, windgeschützteres und vor allem gut bekanntes Gelände zu nutzen. "Zurückhaltung ist wichtig."

Quelle: APA

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