Chronik

Wo Hirsche, Rehe und Co. in Salzburg leben dürfen

Wildökologische Raumplanung. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich nichts anderes als die Frage, wie viele Wildtiere sollen wo in Salzburgs Wäldern leben, um ein gewisses Gleichgewicht zu halten.

Symbolbild. SN/lmz
Symbolbild.

Mit dem Jagdgesetz 1993 wurde dieses Management eingeführt, 25 Jahre später hat es der damalige Entwickler Friedrich Reimoser unter die Lupe genommen. Ergebnisse und Empfehlungen wurden am Mittwoch erstmals im Lungau präsentiert.

Es geht um Mindestabschussquoten, zwölf Regionen für Rotwild sowie 32 für Gamswild und dass Hegegemeinschaften die Verwaltung übernehmen. Frei übersetzt: Wie viel Wild tut Salzburg wo gut. 1993 hat das Land sozusagen die Verwaltungsräume eingeteilt. Ob und wie das Sinn hatte, hat jetzt Friedrich Reimoser vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität untersucht. Er hat beispielsweise die Eignung verschiedener Lebensräume für Rot- und Gamswild evaluiert. Genau so geht es um Zielbestandsgrößen von Rot- und Gamswild in den jeweiligen Regionen. Das alles wird der Jägerschaft und Interessierten in den kommenden Wochen präsentiert, denn auch die Meinungen der Experten vor Ort werden in den Endbericht von Reimoser einfließen.

Die weiteren Stationen:

Flachgau und Tennengau sowie Stadt Salzburg: BH Salzburg Umgebung im Bürgermeistersaal am 23. Mai 2018, 18 Uhr
Pinzgau: 24. Mai 2018 Saalfelden im Gasthof Schörhof, 9.30 Uhr
Pongau: 24. Mai 2018, Tenneck im Jagdzentrum Stegenwald, 14.30 Uhr

(SN)

Aufgerufen am 22.06.2018 um 09:24 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/wo-hirsche-rehe-und-co-in-salzburg-leben-duerfen-28294717

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