Chronik

Wollte junge Pinzgauerin eine psychisch labile Bekannte zum Selbstmord verleiten?

Wegen schwerwiegender wie verstörender Vorwürfe steht eine Pinzgauerin demnächst am Landesgericht vor einem Schöffensenat. Im Hauptfaktum wird der 24-jährigen Angestellten angelastet, sie habe im Jahr 2018 versucht, eine psychisch schwer angeschlagene Bekannte ähnlichen Alters zum Suizid zu verleiten. Der Staatsanwalt spricht konkret von "versuchter Mitwirkung am Selbstmord".

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Die Anklage ist brisant: Demnach baute die 24-jährige Pinzgauerin ab Ende 2017 mit der gezielten Verwendung von (elektronischen) Scheinidentitäten bzw. Pseudonymen auf Internet-Messengerdiensten ein regelrechtes Lügenkonstrukt auf auf. Der perfide Zweck laut Anklage: Ihre "Freundin" damit zu täuschen.

Die 24-Jährige gab sich dabei gegenüber der psychisch labilen jungen Frau als fiktive Person aus - etwa als "Mike" oder auch als dessen angebliche Ex-Freundin "Melanie".

In unzähligen Nachrichten suggerierte die 24-Jährige laut Anklage ihrer "Freundin" beispielsweise, dass ...

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