Chronik

Würgeschlangen verendeten in der Kälte

Unbekannte setzten neun junge Tiere bei Großgmain aus. Die größte Schlange war bereits 1,60 Meter lang.

Martin Kyek ist stinksauer. Der Amphibienexperte im Haus der Natur wurde am Sonntag informiert, dass in der Nähe eines Bauernhofs in Großgmain neun große Schlangen gefunden wurden. Schnell war klar, dass die Tiere, allesamt junge Würgeschlangen, dort ausgesetzt wurden. "In den kalten Herbstnächten können die Schlangen derzeit nur zwei bis drei Tage überleben. Wenn es den Tieren zu kalt wird, versagen im Endeffekt die Organe. Wer immer diese Tiere ausgesetzt hat, hat eindeutig eine Grenze überschritten."

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