Chronik

Zahl der Verkehrsopfer in Salzburg so niedrig wie nie

Die Zahl der Unfälle und Opfer auf Salzburgs Straßen ist im Vorjahr auf ein Rekordtief gesunken. Das belegen Zahlen der Statistik Austria. "Jeder Tote und jeder Verletzte ist einer zu viel. Klar ist aber: Der Verkehr nimmt stetig zu, aber dennoch werden Salzburgs Straßen von Jahr zu Jahr sicherer", sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Die Polizei kontrolliert, ob Pkw-Lenker Radfahrer mit genügend Abstand überholen.  SN/land salzburg/melanie hutter
Die Polizei kontrolliert, ob Pkw-Lenker Radfahrer mit genügend Abstand überholen.

2018 wurden in Salzburg bei 2764 Unfällen 3443 Personen verletzt, 27 getötet. Im Jahr zuvor waren es noch 3792 Verletzte und 44 Tote bei 3030 Unfällen. Der Rückgang bei den Verletzten und Todesopfern liegt zwar österreichweit im Trend, es gibt aber auch andere Beispiele. Zum Beispiel in Ober- und Niederösterreich sowie Vorarlberg, wo die Zahlen der Verkehrsopfer teilweise deutlich gestiegen sind.

Das Land Salzburg versuche, so viele wie möglich Unfälle zu vermeiden: Zum Beispiel seien Motorrad-Lenker überdurchschnittlich gefährdet. "Statt bisher 200 fördert das Land heuer 250 Fahrsicherheitstrainings, damit in brenzligen Situationen rasch und richtig reagiert werden kann, die Lenker die Maschine im Griff haben", sagt Schnöll.

Dazu kommt: Die Polizei kontrolliert vermehrt, ob Autofahrer genügend Abstand beim Überholen von Radfahrern einhalten. Und mit einem Kurzvideo führen Verkehrspädagogen rund 3000 Schülern pro Jahr eindrucksvoll vor Augen, welche fatalen Auswirkungen Ablenkung am Steuer haben kann. "Die Vorbeugung macht sich bezahlt. Wir sind auf einem guten Weg", so Schnöll.

Quelle: SN

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