Chronik

Zell am See: Alkofahrt eines 16-Jährigen endete mit Überschlag

Drei Jugendliche Insassen hatten großes Glück: Das Auto wurde bei dem Unfall stark deformiert.

Mit einem Unfall endete die illegale Spritztour eines 16-Jährigen in Zell am See in der Nacht auf Sonntag. Der Pinzgauer hatte sich in den Pkw seiner Mutter gesetzt und war mit einem 17-jährigen und einem 18-jährigen Bekannten damit im Stadtgebiet von Zell am See unterwegs. Wie es dann zu dem Unfall kam ist nicht ganz klar. Der 16-Jährige gab später bei der Polizei an, dass er eingeschlafen sei. Das Auto kam jedenfalls von der Straße ab und überschlug sich. Zur Bergung des Pkw wurde die Feuerwehr Zell am See alarmiert. Laut den freiwilligen Helfern bot sich am Einsatzort ein dramatisches Bild: Das Dach des Fahrzeuges war stark deformiert weil der Pkw bei dem Überschlag eine Straßenlaterne gerammt hatte. Die Wucht des Aufpralls muss groß gewesen sein: Der Motorblock lag auf einem Grünstreifen neben dem Gehsteig.

Insassen waren bereits befreit

Die drei Jugendlichen waren bereits von Passanten und dem Roten Kreuz aus dem Pkw befreit worden. Laut Polizei waren sie glimpflich davongekommen: Sie hatten bei dem Unfall lediglich Prellungen und kleinere Wunden erlitten. Ein Alkotest ergab bei dem 16-jährigen Fahrer allerdings einen Wert von 0,48 Promille. Ob er bereits Fahrstunden für den L17-Schein nehme war der Polizei nicht bekannt. Es spiele aber auch keine Rolle, sagt eine Sprecherin: Denn er hätte jedenfalls in Begleitung eines Erwachsenen unterwegs sein müssen und er hätte nicht alkoholisiert sein dürfen.

Quelle: SN

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