Chronik

Zell am See: Alkolenkerin wollte einparken - Auto rutschte weg

Die nüchterne Meldung der Polizei aus Zell am See lautete: "Verkehrsunfall mit Sachschaden und Alkoholisierung". Denn alles andere als nüchtern war die beteiligte Autofahrerin. Und das wird richtig teuer.

Symbolbild. SN/robert ratzer
Symbolbild.

Es war am Sonntag gegen 18.40 Uhr als eine 41-jährige Pinzgauerin an der Porsche-Allee in Zell am See ihr Auto auf dem Straßenbankett parken wollte. Dabei rutschte der Wagen allerdings weg, wurde beschädigt und konnte nicht mehr bewegt werden.

Die Polizei wurde gerufen. Die Beamten bemerkten sofort die "Fahne" der Autofahrerin und führten einen Alkotest durch. Das Ergebnis war erschütternd: 2,92 Promille!

Die Polizisten nahmen der Frau noch an Ort und Stelle den Führerschein ab. Das Strafamt der Bezirkshauptmannschaft muss sich demnächst mit dem Fall beschäftigen.

Billig wird die Sache auf keinen Fall. Der ÖAMTC schreibt über Alkostrafen unter anderem dieses: "Ist man mit 1,6 Promille und darüber unterwegs, drohen Strafen von 1.600 Euro bis 5.900 Euro und ein Führerscheinentzug von mindestens 6 Monaten. Daneben blüht dem Alkolenker eine Nachschulung, wobei Kosten in der Höhe von etwa 500 Euro entstehen, ein Termin beim Amtsarzt und eine verkehrspsychologische Untersuchung, die nochmals zusätzlich 363 Euro kostet. Die gleichen Konsequenzen drohen übrigens auch, wenn der Alkomat-Test verweigert wird."

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