Chronik

Zell am See - Übungsfahrt eines 16-Jährigen endet mit drei Verletzten

Ein erst 16-jähriger Autofahrer hat in der Nacht auf Montag in Zell am See einen Verkehrsunfall verursacht. Der Bursche und zwei Mitfahrer erlitten dabei Verletzungen. War die Automatikschaltung die Ursache?

Symbolbild. SN/www.bilderbox.com
Symbolbild.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall kurz nach ein Uhr in der Ferry-Porsche-Straße. Der 16-Jährige saß am Steuer eines Wagens, der ihm von einem 20-jährigen Freund überlassen worden war - "obwohl dieser wusste, dass der 16-Jährige gerade erst seine L17 Fahrprüfung begonnen hatte" (Polizeibericht). Mit im Auto saß auch noch der 21-jährige Bruder des Fahrers.

Zweck der Fahrt soll gewesen sein, dass sich der junge Mann auch an Fahrzeuge mit Automatikschaltung hätte gewöhnen sollen.

Möglicherweise war gerade das die Unfallursache - das Gaspedal des Automatik-Pkw ist eben nicht das Bremspedal eines Autos mit Handschaltung. In einer Rechtskurve geriet fuhr der Wagen jedenfalls geradeaus und prallte gegen einen dort befindlichen Betonpflock. Durch die Kollision lösten die Airbags des Pkw aus und durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus der Karosserie gerissen.

Die drei jungen Männer wurden bei der Kollision unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz in das Tauernklinikum Zell am See gebracht. Alle Alkotests ergaben zumindest null Promille. Trotzdem: Nach Abschluss der Erhebungen wird eine Anzeige des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr an die Staatsanwaltschaft Salzburg und mehrere Verwaltungsübertretungen an die Bezirkshauptmannschaft Zell am See erstattet werden.

Quelle: SN

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