Chronik

Ziegen und Hühnern laut Anklage Qualen zugefügt: 36-Jährige freigesprochen

Weil sie sieben Ziegen und 24 Hühner nicht ausreichend versorgt und nicht artgerecht gehalten haben soll, stand eine 36-jährige, im Flachgau lebende Frau am Donnerstag am Landesgericht vor Richterin Daniela Meniuk-Prossinger. Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Tierquälerei.

Symbolbild.  SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Angelastet wurde der 36-Jährigen, die Tiere über längere Zeit in einem Zelt gehalten und zu wenig gefüttert bzw. mit Wasser versorgt zu haben. Zudem habe sich eine Ziege in einem zur Trennung der Tiere nicht geeigneten Zaun mit den Hörnern verfangen - die Ziege musste befreit werden.

Die Richterin sprach die Frau - rechtskräftig - frei. So sagte der Amtstierarzt, die Tiere sei offensichtlich doch ausreichend gefüttert und getränkt worden. Zudem habe die Beschuldigte nicht damit rechnen müssen, dass sich eine Ziege im Zaun verfängt.

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