Chronik

Zu den Ostertagen droht in Salzburg ein Verkehrschaos

Am Karfreitag wird ein Ansturm von deutschen Gästen erwartet, dazu kommt der Urlaubsverkehr in Richtung Süden, und es warten Baustellen.

Stau in der Salzburger Neutorstraße – zu den Ostertagen könnte es noch schlimmer werden.  SN/robert ratzer
Stau in der Salzburger Neutorstraße – zu den Ostertagen könnte es noch schlimmer werden.

Für den heutigen Karfreitag erwarten die Verkehrsexperten von ÖAMTC und Verkehrspolizei in der Stadt Salzburg sowie auf den umliegenden Autobahnabschnitten ein mögliches Verkehrschaos. "Aufgrund der Tatsache, dass der Karfreitag in Deutschland generell ein freier Tag ist, werden wohl vergleichbar mit dem Tag der Einheit viele Gäste und Besucher in die Stadt fahren wollen", sagte Aloisia Gurtner vom ÖAMTC. Noch in guter Erinnerung sei der Gründonnerstag im vergangenen Jahr, als am späten Nachmittag der Verkehr in Salzburg zusammengebrochen ist. "Vor dem Tauerntunnel hatten wir 2018 am Karfreitag ab fünf Uhr in der Früh Blockabfertigung und sieben Kilometer Stau. Entspannt hat sich die Lage erst gegen Mittag. Aufgrund des späten Ostertermins rechnen wir heuer wieder mit starkem Reiseverkehr Richtung Süden, dazu kommt die Baustelle zwischen Urstein und Hallein, wo jeweils nur zwei schmale Fahrspuren zur Verfügung stehen, das bedeutet ebenfalls Staugefahr", so Gurtner.

Friedrich Schmidhuber, Leiter der Verkehrsabteilung bei der Salzburger Polizei, sieht ebenfalls eine größere Staugefahr, vor allem rund um das Einkaufszentrum Europark sowie auf der Strecke zwischen Freilassing und Salzburg-Lehen. "Natürlich könnte es auch im innerstädtischen Bereich aufgrund der bestehenden Baustellen zu größeren Verzögerungen kommen", so Schmidhuber. Schon seit Tagen stockt der Verkehr immer wieder rund um die Neutorstraße in Richtung Neutor-Innenstadt, die baustellenbedingt als Einbahn geführt wird.

Auf den Autobahnen, speziell vor dem Baustellenbereich Puch-Urstein, hofft Schmidhuber, dass es zu keinen längeren Verzögerungen kommen werde. "Wenn ein Fahrzeug mit einer Panne stehen bleibt oder es zu einem Unfall kommt, wird es unweigerlich zu größeren Staus kommen", so der Polizeioffizier. Während der Ostertage seien alle verfügbaren Verkehrsstreifen, darunter fünf Zivilfahrzeuge, im Einsatz. "Wir führen auch Abstandsmessungen und zahlreiche Radarkontrollen durch", so Schmidhuber.

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