Chronik

Zum 100. Geburtstag!

Maria Schuchter kann auf ein besonderes Leben zurückblicken. Umrahmt von einer Großfamilie und stets begleitet von Musik.

Maria Schuchter, die Jubilarin aus Maria Alm SN/sw/privat
Maria Schuchter, die Jubilarin aus Maria Alm

Maria Schuchter ist einst gemeinsam mit sieben Geschwistern im Mesnerhaus aufgewachsen. Vater Hermann Schwaiger war allseits bekannt - als Gemeindesekretär, Kapellmeister, Organist und Mesner. So wie zwei ihrer Schwestern durfte auch Maria am damaligen Konservatorium Mozarteum studieren. Sie absolvierte die Konzertfächer Violine, Klavier und Gesang. Später war sie dort lange als Korrepetitorin tätig und unterrichtete unter anderem den berühmten Schriftsteller Thomas Bernhard.

Sechs Kinder, die ebenfalls künstlerisch begabt sind

Die verwitwete Jubilarin - ihr Mann Gilbert Schuchter ist Pianist, Dirigent und Professor am Mozarteum gewesen - brachte sechs Kinder zur Welt. Drei von ihnen haben ebenfalls einen künstlerischen Beruf ergriffen. Auch bei ihren Enkelkindern setzt sich die künstlerische Tradition der Familie fort. Die Zwillingsschwester von Maria Schuchter, Margarete Widauer, war übrigens eine bekannte Mundartdichterin. Und Rosa Schwaiger, eine andere Schwester, glänzte als weitum bekannte Opernsängerin.

Nichte Rosa Hinterseer: "Trotz Karriere ist sie eine bodenständige Frau"

Maria Schuchter ist das einzige noch lebende Kind des einstigen Mesners. Zu Hause in ihrer Wohnung in Salzburg wird sie von Mitgliedern ihrer Familie umsorgt.

Wir von den Pinzgauer Nachrichten sprachen für diesen "Überraschungsartikel" mit Rosa Hinterseer aus Maria Alm. Die 76-Jährige ist eine Nichte der Jubilarin, die ihren 100. Geburtstag am 2. April begangen hat. "Die Tante Maridl ist immer eine einfache und bodenständige Frau geblieben. Meistens mit Dirndl und Strohhut bekleidet, ist sie stets verbunden geblieben mit ihrer Heimat. Wenn sie hier auf Besuch war, ging sie oft ,Moosbee brockn' oder Schwammerl suchen. Jetzt geht es ihr nicht mehr so gut. Aber die große Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wird, spürt sie sicher. Es ist auch für mich schön, dass die ganze Verwandtschaft so gut in Verbindung geblieben ist. Gerne erinnere ich mich auch an die verschiedensten Festlichkeiten zurück, bei denen meine Tanten in der Kirche von Maria Alm gesungen haben. Öfters sind wir auch nach Salzburg oder München gefahren, um uns die Konzerte anzuhören. So gebildet, talentiert und intelligent sie alle waren, so sympathisch waren und sind sie. Vor allem die Tante Maridl war auch immer sehr kinderliebend, sie ist so eine angenehme Frau. Ich wünsche ihr das Allerbeste!"

Die Redaktion schließt sich natürlich an und bedankt sich bei Sohn Sebastian Schuchter für das Foto seiner Mutter.

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