Salzburg

"Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr."


1. . . den Steinbocktag für eine aufbauende Haut- und Nagelpflege nutzen, starke Belastung von Knochen und Gelenken vermeiden, eingewachsene Nägel korrigieren und bei Haustieren die Horn- und Klauenpflege durchführen.

2. . . Pflanzen düngen und oberirdische Schädlinge bekämpfen, Hartgehölze verpflanzen und das Mondzeichen für einen Backtag nutzen; das Brot wird locker und bleibt länger frisch. "Bringt der Juli heiße Glut, so gerät auch der September gut" - diese Hoffnung verbinden wir mit dem Apostel Thomas. Im römischen Generalkalender von 1969 scheint Thomas nicht mehr im Dezember auf, da das Fest des Apostels am Tag seiner Reliquienübertragung am 3. Juli gefeiert wird.

3. . . zurückschneiden, was schnell nachwachsen soll, Heilkräuter sammeln und Salben herstellen. Der Mond im Steinbock rundet sich zur vollen Scheibe, wir haben Vollmond.
In den wenigen Stunden des Vollmonds spüren sensible Menschen eine besondere Kraft, die auch Tiere und Pflanzen betrifft. Für den Ernteerfolg wäre nun eine große Hitze notwendig, denn es heißt: "Was der Juli und der August nicht kochen, kann der September nicht braten!"

(Bertl Göttl)

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