Kultur

Am Ausbau der Festspielhäuser wird Kritik laut

Der Salzburger Stadtverein warnt vor "Eingriffen in ein geschütztes Ensemble": Die UNESCO müsse sofort in die Planungen einbezogen werden.

Anfang Dezember genehmigte der Gemeinderat die Erweiterungspläne für die Festspielhäuser. Zu früh, befindet der Salzburger Stadtverein. Dieser fordert, "die UNESCO als obersten Wächter des Weltkulturerbes" in die Planungen einzubeziehen. Bei Bauvorhaben am Rehrlplatz oder dem Perron am Hauptbahnhof habe "die Stadt viel zu spät die UNESCO eingeschaltet", sagt Stadtvereins-Präsident Wolfhart Fally.

Der Stadtverein stößt sich am geplanten Tunnel im Neutor, der als Lkw-taugliche Abzweigung ins Große Festspielhaus dienen soll. Fally schlägt eine "Einfahrtsmöglichkeit von der Riedenburg aus" vor. Möglicher Ausgangspunkt für den Bau eines Tunnels wäre die Zufahrt zur Parkgarage Nord. Ein unterirdischer Stollen führte zwar zu Mehrkosten, das "denkmalgeschützte Unikat Neutor" bliebe jedoch unbeschädigt.

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