Kultur

Die große Chance der Chöre: Salzburger wollen ins Finale

Die Stimme von Oliver Pocher gab den Ausschlag. Er zog den Joker. Und damit ebnete er Gesangsquartett aus Salzburg bei der ORF-Show "Die große Chance der Chöre" ins Halbfinale.

Die große Chance der Chöre: Salzburger wollen ins Finale SN/steinbauer-photography.com
Das Vokalquartett Passt|Zom.

Das Vokalquartett Passt|Zom konnte mit seinem sympathischen Auftreten und seiner
Interpretation von "Stopp doch die Zeit" der österreichischen Mundart-Pop-Band
Seiler&Speer im großen ORF-Herbstevent "Die große Chance der Chöre" die Jury als einziger Salzburger Chor überzeugen.

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Ihre Leistung sicherte den vier Sängern/innen den Joker von Oliver Pocher für den Aufstieg ins Halbfinale (18.11) und brachte die junge Formation somit auch dem Einzug ins Finale (25.11) und dem Preisgeld von 50.000 Euro näher.
"So wie uns der Schnabel gewachsen ist" - für den Leiter des Quartetts und
gebürtigen Gasteiner Dominik Gassner war die Frage von Soul-Diva Doretta Carter,
was denn Mundart sei, leicht zu beantworten. Für ihn und seine Ensemble-Kollegen
ist das die beste Art, Gedanken und Gefühle auszudrücken.

Mit ihrem Mundart-Pop und der Interpretation von "Stopp doch die Zeit" (Seiler&Speer) liegt Passt|Zom voll im Trend. Die Gesangs-Arrangements erarbeiten die Musiker selbst, "da hat im Prinzip jeder ein Wörtchen mitzureden", so Gassner. Eine Zitterpartie blieb den jungen Sängern während der Sendungsaufzeichnung erspart, denn Oliver Pocher gab ihnen seinen Joker: Somit war es klar, dass sie sich im Halbfinale am 18.11 wieder dem Urteil der Jury und diesmal auch des Fernseh-Publikums stellen dürfen.

Sechs der insgesamt acht Chöre, die schließlich ins Finale einziehen dürfen, werden per Telefon- und SMS-Voting bestimmt. Ein Chor pro Halbfinale wird via "Wildcard"
von der Jury ins Finale geschickt. Das gute Abschneiden im Casting hat jedenfalls
den Kampfgeist geweckt: "Dafür, dass es unser Projekt eigentlich erst seit Mai
diesen Jahres gibt, sind wir schon sehr weit gekommen. Wir proben wo und wann
wir können" - auch über Skype, denn die vier hat es derzeit in verschiedene
Richtungen gezogen. Dominik studiert in Osnabrück, Birgit wohnt in St. Pölten,
Charis und Peter in Wien. Das soll aber kein Hindernis sein: "Jetzt aber richtig - Wir
wollen ins Finale!"


Die Formation besteht aus: Dominik Gassner (Bad Hofgastein, 20), Birgit Urstöger

(Gosau, 24), Peter Pohl (Waldviertel, 23), Charis Kowald (Wals-Siezenheim, 19).

Vorbereitung in den Gasteiner Bergen

"Als Vorbereitung für das Halbfinale haben wir unsere Ferienzeit genutzt und uns in
den Gasteiner Bergen, um genauer zu sein: im Angertal, auf einer Almhütte
getroffen und gemeinsam an unseren Arrangements und unseren eigenen Songs
gearbeitet. Aber es war uns auch wichtig, gemeinsam Spaß zu haben, uns in der
Gruppe weiterzuentwickeln. Also haben wir auch einen Ausflug auf die Haitzingalm
auf der Schlossalm zum gemeinsamen Herstellen von Käse und Butter gemacht.
Das kleine Abenteuer hat unseren Zusammenhalt wirklich nochmal sehr gestärkt.
Wir werden unserer Idee weiterhin treu bleiben: Mundart-Pop und einfach so sein,
wie wir sind. Unser Ziel fürs Halbfinale ist es, möglichst viele Menschen von uns zu
überzeugen und ins Finale einzuziehen. Da ab dem Halbfinale das Telefon- und
SMS-Voting durch die Fernsehzuseher entscheidend ist, wollen wir alle unsere Fans
bitten: Unterstützt uns und gebt uns die Möglichkeit euch noch mehr von uns zu
zeigen!"

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.09.2018 um 09:35 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/die-grosse-chance-der-choere-salzburger-wollen-ins-finale-907924

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