Kultur

Die Schleier der Liebe verschieben sich

Aus Schummrigkeit wird eindeutige, harte Liebe: Eine Regisseurin zieht Arthur Schnitzlers "Reigen" ins Heute.

"Ich bin nicht schuld!", ruft Marie. Soeben ist sie vom Soldaten fast vergewaltigt worden, wenngleich sie ihn beim Tanz oder mit "Sei'n S' nicht so keck!" und hingesäuseltem "Hast mi eh gern?" gereizt hat. Als er sie dann zum Sex zu Boden schmeißt, ist das für sie nimmer lustig. Anders als in Arthur Schnitzlers "Reigen" stellt sich die Schauspielerin Magdalena Oettl nach dem zweiten von "Zehn Dialogen" vor die Zuschauer im Studio des Schauspielhauses Salzburg und deklamiert: Es werde gesagt, ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 27.11.2020 um 08:56 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/die-schleier-der-liebe-verschieben-sich-82889917