Kultur

Drei-Tage-Festival in Saalfelden: Jazz wärmt auch im kalten Winter

Zurück zum Ursprung. So lautete die Devise vor vier Jahren, als in Saalfelden 3 Tage Jazz seine Wiedergeburt erlebte. Ein zweites Festival? Im Winter? Ergibt das Sinn?

Ja, das tut es, wie sich zeigt. Der Zauber der Pioniertage hatte sich im Lauf der Jahre verflüchtigt. Aus vielerlei Gründen verlor sich die einst in Saalfelden ansässige Jazzfamilie. Teilweise spielten im Kunsthaus Nexus Weltstars vor zwanzig Zuschauern. Die Veranstalter zogen die Reißleine, schafften mit dem Revival von 3 Tage Jazz unter Verwendung des alten Schriftzugs einen neuen Schwerpunkt. Ein kleines, feines Festival mit Spielorten in Saalfelden und Leogang, das dank einer Konzentration der Mittel jene Energie freisetzt, um zu neuen Ufern segeln zu können. Neun Konzerte gab es bis Sonntag zu erleben, fünf davon mit österreichischen Bands. Der Auftakt mit Johannes Berauers "Vienna Chambers Diaries" war von erlesener Güte. Jazz und Klassik wurden zu Spielgefährten gemacht, Grenzen wurden aufgehoben.

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