Kultur

Ein Lehrer singt die Loferer Passion

Nur alle fünf Jahre wird in Maria Kirchental die Loferer Passion aufgeführt. Am Sonntag ist es wieder so weit - mit einem neuen Hauptdarsteller.

Wer die in einem Hochtal gelegene Wallfahrtskirche Maria Kirchental erreicht, kann sich der Faszination dieses Ortes nicht entziehen. Man meint, eine andere Welt zu betreten. Eine Welt, die wie geschaffen für die Aufführung der Loferer Passion scheint.

Seit 1983 wird die vom Salzburger Komponisten Cesar Bresgen unter Verwendung einer alten Handschrift geschaffene Loferer Passion alle fünf Jahre in der Wallfahrtskirche Maria Kirchental aufgeführt. Die Organisation liegt in den Händen der Passionsspielgemeinschaft Lofer-St. Martin. Die Musiker und Laienschauspieler stammen großteils aus der Region. Einige sind seit 1983 dabei wie "Petrus" Franz Michel, der frühere Verkehrsreferent der BH Zell am See, und der Loferer Arzt Peter Pechlaner als Caiphas. Eine Premiere ist die Vorstellung am Sonntag hingegen für den Hauptdarsteller. Die größte Rolle in dem Passionsspiel hat der Vorsänger. Und der heißt erstmals Christoph Schöffmann. Er sagt: "Der Vorsänger ist der Erzähler. Er führt singend durch die Handlung und übernimmt zum Teil auch Rollen. Zum Beispiel in der Szene, wo Judas große Reue verspürt. Da stehe ich hinter ihm und singe, was er sich denkt." Die anderen Rollen sind zum Großteil Sprechrollen.

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