Kultur

Ein Steinbock springt heim

Raffinierte Salzburger Preziosen erreichten im Auktionshaus Im Kinsky überraschend hohe Preise. Johannes Neuhardt hat einige der kostbaren Stücke wieder für Salzburg gesichert.

Das Salzburger Dommuseum hat einen Coup gelandet. Besser gesagt: Der einstige Gründungsdirektor des Dommuseums, Prälat und Protonotar Johannes Neuhardt, hat diesen Coup gelandet. Dank seines Einsatzes und der finanziellen Hilfe eines nicht genannten Gönners wurden neun Stücke geschnitzten Steinbockhorns erworben, darunter die zwei kostbarsten Lose der zur Auktion stehenden Steinbockhorn-Sammlung der Familie Goess-Saurau/Mayr-Melnhof: Die zwei "Höfischen Deckelbecher" aus dem 18. Jahrhundert, in Augsburg mit vergoldetem Silber veredelt, wurden mit 48.000 Euro zugeschlagen - um mehr als das Dreifache des Schätzpreises. Das Auktionshaus Im Kinsky teilte danach am Dienstagabend jubilierend mit: "Als siegreicher Bieter trat wie bei weiteren bedeutenden Objekten der Sammlung das Salzburger Dommuseum hervor!"

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