Kultur

Eine Ausstellung stellt die Ausstellung infrage

Mit "Ghost Ride the Whip" endet in der Galerie 5020 eine Ära. Mit neuer Leitung steuert die Institution ihr Jubiläum an.

Eine Ausstellung stellt die Ausstellung infrage SN/galerie 5020

Die Salzburger Galerie 5020 hat eine neue Geschäftsführerin. Wobei die Jobbezeichnung nicht in die Irre führen sollte: Um das Verkaufen von Kunst geht es der Institution schließlich nicht. Gegründet wurde die Galerie vor beinahe 25 Jahren als Ort, an dem Künstler ihre Arbeiten auch abseits von kommerziellen Interessen entwickeln können. Aber auch als Kuratorin übt sich die neue 5020-Chefin Karolina Radenkovic zunächst einmal in Zurückhaltung: Das laufende Jahresprogramm, das noch ihre Vorgängerin Hildegard Fraueneder gestaltet hat, rückt den Raum in den Mittelpunkt. Es gehe etwa um die Frage, wie das System der Ausstellung Einfluss auf die Wahrnehmung der Werke nimmt. Und im Fall der aktuellen Schau gehe es auch darum, "wie sich drei unterschiedliche Künstlerinnen in diesem offenen Raum positionieren".

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