Kultur

Eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert

Die Lebensgeschichte von Matthias Eisl hat Liselotte Douschan in dem Buch "Die Welt ist ein Narrenhaus. Erinnerungen eines Hundertjährigen" nachgezeichnet.

Das Erscheinen des Buches hat er nicht mehr erlebt. Am 23. März 2018 ist Matthias Eisl in Henndorf verstorben, am 31. Oktober 2017 hatte er sein 100. Lebensjahr vollendet.

Den Anstoß, die Erzählungen aus dem Leben von Matthias Eisl in einem Buch zusammenzufassen, gab Schwiegertochter Hilde Eisl. Sie selbst hatte schon mit Aufzeichnungen begonnen und sich mit ihren Anliegen an die Henndorfer Autorin Liselotte Douschan gewandt. "Am Anfang war Matthias Eisl sehr skeptisch, war dann aber mit Feuereifer dabei", berichtet Elisabeth Douschan, die mit dem damals 99-Jährigen zahlreiche Nachmittage verbrachte. "Ich habe, unterstützt von Sohn und Schwiegertochter, zehn Stunden an Interviews aufgezeichnet. Habe mit ihm korrigiert und wieder nachgefragt. Es war erstaunlich, wie detailreich er sich erinnern konnte", so Douschan, die an der Musikhauptschule Henndorf Deutsch, Geschichte und Geografie unterrichtete und 2011 ihr Geschichtsstudium abschloss.

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