Kultur

"Flavourama": Salzburg ist auf dem Sprung zur jungen Tanzmetropole

Vier Tage lang darf sich Salzburg als eine von Europas Hauptstädten fühlen: Aus 25 Nationen tanzen Streetdance-Könner zur großen Kür an.

Neben den Battles gibt es zum Jubiläum auch Livemusik (SK Invitational) und eine Fotoausstellung. SN/flavourama/poschner photography
Neben den Battles gibt es zum Jubiläum auch Livemusik (SK Invitational) und eine Fotoausstellung.

Erst kommt Paris. Dann Amsterdam. Aber Salzburg liegt auf der Liste von Hauptstädten für eine junge, urbane Tanzkultur nicht mehr weit dahinter.

Seit zehn Jahren treffen sich Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt auch regelmäßig in der Mozartstadt, um ihre kreativen Kräfte zu messen. "Battles" heißen die Bewerbe, in denen die Streetdance-Szene ihre Besten ermittelt. In Workshops geben die Hip-Hop- und House-Helden aber auch ihr Können kollegial weiter. Und der Salzburger "Flavourama"-Battle zählt mit mehr als 1000 Besuchern mittlerweile zu den Großveranstaltungen auf dem Gebiet. Dabei fing alles klein an: 2008 wollten die Salzburger Tänzerinnen Olivia Mitterhuemer, Farah Deen und Tanja Hangler mit "Flavourama" eine Lücke schließen. In Sachen Streetdance bewegte sich damals in Salzburg nicht viel. Heute hingegen "gehört ,Flavourama' zu den vier großen Battles in Europa", sagen Mitterhuemer und Deen, die den Wettbewerb mittlerweile im Trio mit Elena Rainer organisieren. Über Bestenlisten konnten sie im Vorfeld der großen Geburtstagsausgabe allerdings nicht viel nachdenken. Stattdessen mussten sie "viel anderen Listenwahnsinn" abarbeiten: Von der Einteilung der Helfer bis zum Shuttle-Dienst will schließlich alles straff geplant sein, damit die Streetdancer auf der Bühne Lockerheit ausstrahlen können.

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