Kultur

Gastein schöpft Kraft aus Jahrhundertbauten

Im leer stehenden Ortszentrum ist noch immer keine Lösung in Sicht. Eine Sonderschau erinnert an den Architekten Gerhard Garstenauer.

Während bei der lang ersehnten Revitalisierung des leer stehenden Ortszentrums Funkstille herrscht, erinnert sich Bad Gastein diesen Sommer seiner glanzvollen Vergangenheit.

Was die Hotelruinen am Straubingerplatz betrifft, soll es vor Kurzem zu einem - vor dreieinhalb Monaten abgesagten - Gipfelgespräch zwischen dem Land, der Gemeinde, dem Tourismusverband und dem Sanierer Erhard Grossnigg gekommen sein. Bgm. Gerhard Steinbauer (ÖVP) hatte auf den Termin noch vor dem Sommer gedrängt. Das Land ist seit Ende 2017 Eigentümer von drei Häusern. Die Beteiligten halten sich bedeckt. Der Sprecher von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), Thomas Kerschbaum, sagt nur so viel: "Wir arbeiten intensiv an der Suche nach Käufern bzw. Betreibern und hoffen, bald einen Schritt weiterzukommen." Dem Salzburger Architekten eines weiteren seit Jahren leer stehenden Gebäudes, des Kongresshauses, widmet Gastein eine Sonderausstellung. Der Museumsverein um Siegfried Moser bereitet die Schau "Gerhard Garstenauers Bauten und Projekte im Gasteinertal" vor. Am Freitag, 13. Juli, wird sie im Museum an der Kaiser-Franz-Josef-Straße eröffnet.

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