Kultur

Harter Rock in den Katakomben

Das Line Up des diesjährigen Tauerngold Festivals lässt keine Wünsche offen. Wo früher das Bier kühl gelagert wurde, geht's am Freitag und Samstag musikalisch ganz heiß her.

Sieben Bands, die es gerne etwas lauter und heftiger mögen, bestreiten das diesjährige Tauerngold-Festival. Bei Sommerfestivals ist es ja entweder zu heiß oder es schüttet wie aus Kübeln. Bei diesem Festival ist man wetterunabhängig, denn es findet Indoor, genauer gesagt in den Katakomben der Tauerngold Brauerei, statt. Am Freitag geht's um 18 Uhr los, am Samstag um 16 Uhr.

Veranstaltet wird das Ganze vom Kulturverein Tauerngold. Dahinter verbergen sich die Mannen von High Transition. Sie haben auch die kürzeste Anreise, ihr Probelokal ist befindet sich nämlich ebenfalls auf dem Brauereigelände und ist nur einen kurzen Steinwurf entfernt.

Nach welchen Kriterien haben sie die heurigen Bands ausgewählt? Dazu Gerfried Stadler von High Transition: "Wir haben im Vorjahr sehr viel gespielt und waren auf vielen Festivals unterwegs. Mit den Bands, die heuer mit dabei sind, haben wir großteils schon zusammengespielt, wir wissen, dass sie genau zum Festival passen."

Spielen werden heuer die italienischen Heavy Rocker von Slowtorch. Die restlichen sechs Bands stammen allesamt aus Österreich. Sehr interessant dürfte beispielsweise das Konzert von Swanmay werden. In der Printpresse heißt es nämlich, sie seinen wie Black Sabbath, aber mit einer besseren Stimme. Oh, das wird dem guten alten Ozzy wohl nicht so gefallen ...

Sicher hörenswert auch das Hard-Rock Duo Why Goats why. aus Amstetten. Seit 2016 basteln sie an fetten Riffs und schnellen Rhythmen, in denen ihre Einflüsse von Queens of the Stone Age über Baroness bis hin zu Royal Blood zu hören sind. Live zählt nur eines: "Schwitzen und schiach ogeh!"

Für düsteren psychodelischen Rock steht die Formation Les Lekin aus Salzburg.

Bei The Howling Muffs treffen
treibende Funkrhythmen auf psychodelische Einwürfe, und geradlinige Melodien werden wie bunte Legosteine dort eingebaut, wo es in den Songs, die Neues wagen und auf unkonventionellen Strukturen basieren, gerade passt.

Aerolith schließlich ist eine Band, die sich dem Space-Rock verschrieben hat. Mit meditativ-repetitiven Riffmustern und Vorbildern wie den großartigen Monkey3 versuchen sie, die melancholische Atmosphäre der unendlichen Weiten des Weltraums auf die Erde zu bringen. Die Band ist in Bischofshofen beheimatet und hat sich 2014 als neues Projekt aus den Mitgliedern der Band Vigor geformt.

Bleibt noch High Transition selbst: Sie spielen gerne mit diversen Subgenres des Rock, sind äußerst oft live zu hören und bieten dabei jedes Mal eine eindrückliche Show. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Mehr zu diesem Festival unter: www.tauerngoldfestival.com

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