Kultur

Jazz and the City: Weltpremieren in Salzburg

Zum 17. Mal startet am 19. Oktober das Festival "Jazz and the City" in Salzburg. Fünf Tage lang spielen 320 nationale und internationale Künstler aus den Genres Jazz, World und Electronic an knapp 50 verschiedenen Spielstätten in der ganzen Stadt. 

Jazz and the City: Weltpremieren in Salzburg SN/wildbild
Jazz & The City Salzburg: Intendantin Tina Heine
Jazz and the City: Weltpremieren in Salzburg SN/wildbild
Andreas Gfrerer, Tina Heine und Inga Horny,

Mit diesem Jahr haben die Organisatoren auch das Zählkartensystem abgeschafft, wodurch sich das Festival noch weiter gegenüber spontanen Besuchern öffnen und einen noch niederschwelligeren Zugang schaffen will. Alle Konzerte können bei freiem Eintritt besucht werden. Dieser Aspekt war auch ein Beweggrund für Tina Heine, die Intendanz zu übernehmen. "Für mich war es selbstverständlich zuzusagen. Das Festival zeigt den Jazz in seiner ganzen Breite und so, wie er heute ist", so die Hamburgerin.

Gut ein Drittel der Künstler stammt aus Österreich oder sogar Salzburg. Der Rest kommt aus dem Ausland. So ergeben sich besondere Begegnungen und auch die eine oder andere Weltpremiere. Beispielsweise improvisiert der Brasilianer Hamilton de Holanda mit Rolf Kühn (22. Oktober), und der Schweizer Drummer Julian Sartorius und Edward Perraud (21. Oktober) aus Frankreich treffen erstmals bei einem Drum-Duo aufeinander. "Das sind kleine Weltpremieren, die es in dieser Form nur hier in Salzburg geben wird", so Heine. 

Für das diesjährige Festival konnten einige neue Spielstätten gewonnen werden. Neben den großen Bühnen, wie dem Landestheater, der Stiftung Mozarteum oder dem Republic, sind auch einige kleine, ausgefallenere Orte dabei, wie beispielsweise das Gitarrengeschäft "Riverside Guitars" oder das Cafe "Jetlag". Jeden Tag steht ein anderes Stadtviertel im Zentrum, was wiederum das Flanieren zwischen den einzelnen Konzertstätten erleichtern soll. Von Donnerstag bis Samstag gibt es außerdem noch zusätzliche Jamsessions im Festival Jazzclub im Sternbräu. Diese sollen die Möglichkeit bieten, einen Austausch zwischen internationalen und regionalen Künstlern zu schaffen. 

Wie schon im Jahr 2013 hat das Festival ein Budget von 320.000 Euro zur Verfügung. 100.000 Euro davon stammen vom Altstadtverband und der Stadt Salzburg. Vom Land gibt es bisweilen keine Förderung, jedoch betonte Geschäftsführerin Inga Horny, dass man durchaus um Förderungen seitens des Landes bemüht sei.

(APA)

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