Kultur

"Jedermann" auf der Festung ohne Gott und Glaube

Statt dem Glauben tritt in der Neuinszenierung die Weisheit auf.

Gott als strenger Richter, dem der sündige Jedermann in seiner Todesstunde gegenübertreten muss und sich für sein Leben zu verantworten hat. Diesem Bild von Gott in Hugo von Hofmannsthals Spiel vom Sterben des reichen Mannes kann Theaterregisseurin Doris Harder nichts abgewinnen. "Als Mensch ist mir lieber, wenn wir im Stück in Richtung Mitgefühl gehen", sagt sie. "Ich wünsche niemandem, dass er allein stirbt und ihm selbst in der Todesstunde noch etwas abverlangt wird." In ihrem Denken sei der Mensch nicht ...

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Aufgerufen am 18.09.2021 um 06:49 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/jedermann-auf-der-festung-ohne-gott-und-glaube-107295025