Kultur

"Jungk-Jahr": Erbe Robert Jungks bewahren

Im Mai 2013 wäre der Salzburger Zukunftsforscher Robert Jungk 100 Jahre alt geworden. Zeitzeugen sind nun aufgerufen, ihre Erinnerungen an den Menschen, Aktivisten und Forscher für ein geplantes "Jungk-Jahr" zu teilen.

"Jungk-Jahr": Erbe Robert Jungks bewahren SN/Isolde Ohlbaum
Der Wissenschafter Robert Jungk starb am 14. Juli 1994 in Salzburg. 

Am 11. Mai 2013 hätte der Salzburger seinen 100. Geburtstag gefeiert, weswegen es in Salzburg kommendes Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen geben soll. Vor wenigen Wochen wurde bereits ein Robert-Jungk-Kunstprojekt für das Jahr 2013 ausgeschrieben. Einreichungen hierzu sind bereits möglich. Das Salzburg Museum hat bereits mit der Vorbereitung einer Ausstellung über Jungk begonnen und im Internet wurde die Seite www.robertjungk100.org aus der Taufe gehoben. Ziel ist es, das Erbe des Forschers in kurzen Erzählungen und Videos zu bewahren, die zukünftig im Internet kostenlos auf Videobörsen zur Verfügung stehen sollen. Ein erstes Video ist bereits unter www.robertjungk100.org zu sehen. Damit will die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, die das "Jungk-Jahr" auch koordiniert, die Erinnerungen langfristig sichern und besser zugänglich machen.

Auch Peter Stephan Jungk, Sohn des Wissenschafters, und die beiden Wegbegleiter Dr. Peter Krön und Dr. Walter Spielmann stellten dem Landes-Medienzentrum Erinnerungen an Robert Jungk bereit. Beim Jugendkongress der Stadt Salzburg kam man bereits mit knapp 100 Jugendlichen ins Gespräch über Zukunftsentwürfe und Robert Jungk. Die Ergebnisse werden momentan ausgewertet. Mit Hilfe eines jungen Politikwissenschafters aus den USA soll außerdem der Einfluss Robert Jungks im englischsprachigen Raum erhoben werden.

Alle Personen, die aussagekräftige Geschichten über Jungk erzählen können, sind eingeladen, sich mit der Jungk-Bibliothek in Verbindung zu setzen. Ziel ist es bereits seit einiger Zeit, möglichst viele Partnereinrichtungen, die sich im Jahr 2013 ebenfalls mit Robert Jungk beschäftigen, zu finden. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an robertjungk100@gmail.com in die Planungen einbringen.

Quelle: SN

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