Kultur

Kulturelle Positionsbestimmung im Oberpinzgau

Stuhlfelden ist für drei Jahre Heimat des Künstlersymposiums "Ortung". Tanz, Akrobatik, Choreographie und Klangkunst geben neue Impulse.

Kulturelle Positionsbestimmung im Oberpinzgau SN/lmz/sabine bauer
Stuhlfelden ist derzeit Schauplatz des Künstlersymposium „Ortung“.

"Ortung" steht für eine Positionsbestimmung. Eine solche wird heuer zum zweiten Mal im Oberpinzgau vorgenommen. Basierend auf einer Initiative des Landes Salzburg finden in Stuhlfelden drei Wochen lang das Künstlersymposium "Ortung" statt.

Bis 2012 fand die "Ortung" zehn Jahre lang in Strobl am Wolfgangsee statt, zuvor in Lofer. Das Symposium soll eine impulsgebende Initiative im ländlichen Raum sein, die zur Verankerung zeitgenössischer Kunst in den Regionen beiträgt. Deshalb wird, so Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn, die neue, überarbeitete "Ortung" auch jeweils drei Jahre lang in derselben Gemeinde stattfinden. Die Dauer wurde von zwei auf drei Wochen erhöht. Pro Jahr stellt das Land 12.000 Euro für das Symposium zur Verfügung. Die Gemeinde, in der das Symposium stattfindet, leistet Geld- oder Sachbeiträge im Wert von rund 4000 Euro jährlich.

Noch bis 11. September läuft die "Ortung" in Stuhlfelden. Heuer nehmen teil: Der Tänzer, Akrobat und Choreograf Karl Baumann (Österreich/USA), die Malerin Diala Brisly (Syrien/Libanon), die Musikerin und Klangkünstlerin Kathrin Grenzdörffer (Deutschland), der Performancekünstler Thomas Hörl (Österreich), die Medienkünstlerin Maria Morschitzky (Österreich) und die Schriftstellerin Julya Rabinowich (Russland/Österreich).

Die "open fields" am 3. und 10. September bieten Besuchsmöglichkeiten für Interessierte zwischen 15 und 18 Uhr, Treffpunkt Pension Platzhaus, Stuhlfelden 20.

An den Abenden gibt es Veranstaltungen im Schloss Lichtenau. Am 3. September etwa unter dem Motto "Musik verbindet". Es spielen Muamer Kebic (BIH) & friends. Das Konzert gestalten Flüchtlinge gemeinsam mit einheimischen Musikern.

Einen Überblick bietet das Video, das vom Landespressebüro produziert wurde.

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Quelle: SN

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