Kultur

Leopold Mozart brach zum 300. Geburtstag Rekord

Die Sonderausstellung "Musiker, Manager, Mensch" habe in neun Monaten "mehr Menschen erreicht, als die Stadt Salzburg Einwohner hat", teilt die Internationale Stiftung Mozarteum in ihrer Bilanz mit.

Wenn die beiden Wörter "Mozart" und "Rekord" in einem Satz zu finden sind, dann ist fast immer von Wolfgang Amadeus die Rede. Sein Vater, Lehrer und Manager Leopold steht für die Nachwelt meistens im Schatten seines weltberühmten Sohnes. Zum 300. Geburtsag Leopold Mozarts, der im Vorjahr gefeiert wurde, haben sich die Verhältnisse aber kurzzeitig umgedreht. Das ist nun auch in der Schlussbilanz zur großen Sonderausstellung "Leopold Mozart: Musiker, Manager, Mensch" in Mozarts Wohnhaus zu sehen, mit der die Internationale Stiftung Mozarteum den Jubilar 2019 ins Rampenlicht gerückt hat. Sie sei mit einem Rekord zu Ende gegangen, teilte die Stiftung am Freitag in einer Aussendung mit: 180.000 Besucher aus aller Welt haben demnach die bisher umfangreichste Ausstellung zu Leopolds Leben und Wirken gesehen. Der Vizekapellmeister am Salzburger Fürstenhof wurde darin nicht nur als Vater und Manager seiner beiden Wunderkinder gezeigt, sondern als eine der vielseitigsten und spannendsten Persönlichkeiten seiner Zeit.

"Durch die Ausstellung haben wir innerhalb von neun Monaten mehr Menschen erreicht, als die Stadt Salzburg Einwohner hat", bilanzierte Gabriele Ramsauer als Direktorin der Mozart-Museen der Stiftung erfreut.

Die intensive Befassung mit Leopold Mozart habe auch wissenschaftlich neue Aspekte zu seinem Leben und Werk zutage gefördert, resümierte Kuratorin Anja Morgenstern. Die (am 9. Februar zu Ende gegangene Schau) sei daher Ausgangspunkt für weitere wissenschaftliche Fragestellungen.

In Mozarts Wohnhaus ist laut Aussendung ab Montag wieder die Dauerausstellung zur Familie Mozart zu sehen, in aufgefrischter Version.

Quelle: SN

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