Kultur

Literaturhaus streamt gegen die Verluste

Tomas Friedmann SN/Stefanie Schenker
Tomas Friedmann

Bisweilen 2000 Aufrufe auf Facebook - mit Live-Streams von Lesungen machte das Literaturhaus Salzburg im Lockdown positive Erfahrungen. Es wird auch Teile des Herbstprogramms, das mit einer Kick-off-Veranstaltungen für das Festival "Take The A Train" am Freitag beginnt, im Netz zu sehen geben. "Ich hoffe, wir können damit etwas von unseren Verlusten wettmachen", sagte Literaturhaus-Leiter Thomas Friedmann den SN. Im ersten Halbjahr wurden wegen ausgefallener Programmpunkte rund 30.000 Euro weniger eingenommen als geplant. Mit Veranstaltungen im Haus können diese Verluste nicht kompensiert werden. Nur 49 Personen dürfen bei derzeitigem Stand in den Saal des Literaturhauses. Neben dem gewöhnten Live-Event werden Teil des Programms auch im Netz zu sehen sein. Fünf Euro wird ein Ticket kostet. Übertragen werden - mit einer eigens dafür angeschafften neuen Kamera - einige ausgewählte Lesungen. Begonnen wird mit dem Auftritt von Ilija Trojanow Ende September. Bis Weihnachten lasse man sich Zeit, "zu schauen, ob das Angebot auch funktioniert", sagt Friedmann.

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