Kultur

Lungau: Premiere für das Orchester "LuNo Winds"

Am 6. Jänner erklingt zum ersten Mal das Biosphären Blasorchester Lungau-Nockberge.

Biosphärenpark-Manager Markus Schaflechner, Bezirkskapellmeister Roman Gruber und Bezirksobmann Peter Trattner mit der neuen Blasmusik-CD mit Titeln von allen 15 Musikkapellen, die am 6. Jänner im Rahmen vom „LuNo Winds“-Konzert präsentiert wird. SN/sw/perner
Biosphärenpark-Manager Markus Schaflechner, Bezirkskapellmeister Roman Gruber und Bezirksobmann Peter Trattner mit der neuen Blasmusik-CD mit Titeln von allen 15 Musikkapellen, die am 6. Jänner im Rahmen vom „LuNo Winds“-Konzert präsentiert wird.

Am 11. Juni wurde das erste übergreifende Biosphärenpark-Projekt offiziell aus der Taufe gehoben. 60 Musiker aus den beiden Biosphärenparkregionen Lungau und Nockberge ergeben jetzt ein voll besetztes Sinfonisches Blasorchester, das neben den gängigen Blas- und Percussions-Instrumenten auch Klavier, E-Bass und Kontrabass besetzt hat. Unter der musikalischen Leitung von Bezirkskapellmeister Roman Gruber aus Zederhaus und Orchestermanager Christian Berchthaler aus Wölting dürfen sich die Konzertbesucher auf einen besonderen Höhepunkt zum Jahresanfang freuen.

"Das Konzertpublikum darf sich auf ein spannendes, abwechslungsreiches Programm freuen, in dem die Möglichkeiten eines modernen Blasorchesters präsentiert werden. Mit Bettina Aigner aus St. Michael erleben wir eine junge, aufstrebende Saxofonistin, die sich mit dem Titel 'Saxpack' als Solistin präsentieren wird", sagt Gruber. Im Rahmen dieses Konzertes wird auch die neue CD-Produktion des Lungauer Blasmusikverbandes mit allen 15 Lungauer Musikkapellen vorgestellt. "Alles in allem ein Konzertabend, den man sich nicht entgehen lassen sollte", sagt der 39-Jährige.

Bleibt dieses Projekt einmalig oder wird es dauerhaft? "Der Plan ist, dem Grundgedanken des Biosphärenparks 'Nachhaltige Entwicklung der Regionen' entsprechend, sich mit diesem Orchesterprojekt eine langfristige Orchesterstruktur zur Förderung der heimischen Blasmusik zu erarbeiten. Für uns ist aber vorerst wichtig zu sehen, ob unser Tun beim Publikum ankommt. Das Publikum wird uns die Antwort geben, ob das Projektorchester eine Existenzberechtigung in der Region hat oder eben nicht."

Nach einer kompakten Probenarbeit wird am Samstag, 6. Jänner 2018, in den Turnsaal der LFS Tamsweg ab 19.30 Uhr bzw. am Sonntag, 7. Jänner, in den Alban Berg Konzertsaal der CMA Ossiach ab 11.30 Uhr geladen. Seit Oktober 2017 ist das Orchester Mitglied im Lungauer- und somit auch im Salzburger Blasmusikverband. Biosphärenpark-Manager Markus Schaflechner: "Musik verbindet und lässt erst gar keine Grenzen entstehen. Mit diesem Projekt rücken wir noch näher zusammen."

Das Projekt soll auch künftig Anlaufstelle für junge, motivierte Musiker, aber auch etablierte Größen der Blasmusikszene sein. In Summe spielen Musiker aus beinahe allen Regionen von Salzburg und Kärnten sowie aus dem Murtal mit.

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