Kultur

Mozarts Mutter wird unterschätzt

Die Feiern zu Anna Maria Mozarts 300. Geburtstag beginnen am Ort ihrer Geburt: in St. Gilgen.

Anna Maria Mozart, porträtiert von Rosa Hagenauer-Barducci um 1775. Das Original ist in Mozarts Geburtshaus in Salzburg. SN/mozarthaus st. gilgen
Anna Maria Mozart, porträtiert von Rosa Hagenauer-Barducci um 1775. Das Original ist in Mozarts Geburtshaus in Salzburg.

Hartnäckig halten sich Vorurteile gegen die Mutter Mozarts, vor allem das ihrer unbedeutenden Unscheinbarkeit. Als Frauen seiner Familie werden nur seine Ehefrau Constanze und seine Schwester Maria Anna erwähnt - und auch die, obgleich professionelle Pianistin, oft als "Nannerl" verniedlicht.

"Die Mutter kommt in Mozart-Biografien oft schlecht weg", bestätigt die in der Stiftung Mozarteum tätige Musikwissenschafterin Eva Neumayr, die viele Mozart-Biografien nach Einschätzungen über Frauen durchsucht hat. Vor allem in Biografien, die in den 50er-Jahren zum Mozartjahr 1956 ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 17.01.2021 um 03:10 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/mozarts-mutter-wird-unterschaetzt-89667103