Kultur

Musical "Meine Stille Nacht" - mehr Rhythmus, weniger Gedisse!

Das Musical "Meine Stille Nacht" bringt Hollywood in die Felsenreitschule - mit allen Stärken und Schwächen.

Justin (Dominik Hees) und Elisabeth (Milica Jovanovic) finden singend zueinander. SN/salzburger landestheater/anna-maria löffelberger
Justin (Dominik Hees) und Elisabeth (Milica Jovanovic) finden singend zueinander.

Thomas Bernhard, der gute alte Übertreibungskünstler, bezeichnete seine Heimatstadt Salzburg bekanntlich als "architektonisch-erzbischöflich-stumpfsinnig-nationalsozialistisch-katholischen Todesboden". Das Musical "Meine Stille Nacht" in der Felsenreitschule setzt dort an: In einer Schlüsselszene verteidigen dort traditionsbewahrende Pressevertreter ihr schönes Salzburg singend und schuhplattelnd. Elisabeth, eine junge Festivalmacherin, hat mit ihren Ideen keine Chance. Jeglicher Modernisierungswille muss in dieser Stadt naturgemäß scheitern.

Autorin Hannah Friedman und ihre Liedtexter Siedah Garrett, Michael Weiner und Alan Zachary wählen das Mittel der Satire nicht nur, um das ...

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Aufgerufen am 04.12.2020 um 02:08 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/musical-meine-stille-nacht-mehr-rhythmus-weniger-gedisse-61443493