Kultur

Panorama Museum lädt zu "Kultur erben. Stadt erhalten!"

Vor 50 Jahren wurde das erste Altstadterhaltungsgesetz Österreichs beschlossen und vor 20 Jahren wurde die Salzburger Altstadt in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Diese beiden Jubiläen vereint das Panorama Museum in der Stadt Salzburg seit Freitag in der Sonderausstellung "Kultur erben. Stadt erhalten!".

Dass Salzburgs Altstadt schätzens- und schützenswert ist, war bereits Ende des 19. Jahrhunderts einigen Stadtbewohnern bewusst. Mitte der 1960er Jahre war die Einführung des Altstadterhaltungsgesetzes vor allem unermüdlichen Bürgergruppen zu verdanken. Als Konsequenz wurde Salzburgs Altstadt in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Das historische Zentrum der Stadt war 1996 die erste von heute neun Welterbestätten in Österreich. Damit neben dem baulichen auch das künstlerische Erbe sichtbar wird, wurden für den ersten Teil der Ausstellung - "Weltkulturerbe" - sechs Plätze in der Stadt und einer im Land Salzburg ausgewählt, die durch Arbeiten bekannter Künstler aus der Sammlung des Salzburg Museum präsentiert werden.
Im zweiten Ausstellungsteil "Altstadterhaltung" werden anhand historischer Aufnahmen, Ansichtskarten und Grafiken aus den Sammlungen unterschiedliche Ansätze baulicher Erhaltung und Erweiterung der historischen Altstadt gezeigt. Im Fokus stehen sechs Salzburger Standorte. Präsentiert werden die Geschichte des Hotel Stein, die Restaurierung der Universitätskirche und der Neubau der alten Diakonie mit dem denkmalgeschützten Saulichschlössl in der Imbergstraße. Der "Mississippidampfer" dient als prominentes Beispiel einer eher kurzlebigen Architektur. Die Sanierung des Landesgerichts Salzburg wird gezeigt ebenso wie das Neubauprojekt auf dem Rehrlplatz. Die präsentierten Projekte sind eine Auswahl, die exemplarisch für die Entwicklung der Stadt über eine lange Zeitspanne stehen sollen.

Quelle: SN

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