Kultur

Pongauer Rockband geht auf große Tour

In der Salzburger Musikszene kennt man ihren Namen. Jetzt machen High Transition eine Europa-Tour: von den Niederlanden bis nach Serbien.

High Transition sind für ihren markanten Stil und Gesang bekannt.  SN/high transition
High Transition sind für ihren markanten Stil und Gesang bekannt.

Mit einem charakteristischen Mix aus Alternative und Stoner Rock, psychedelischen Klängen und eindringlichen Rhythmuswechseln begeistern High Transition seit 2013 ihr heimisches Publikum. Jetzt wollen die drei Pongauer auch die Musikszene im Ausland erobern.

Gemeinsam mit Eastwood Haze und Why Goats Why aus Niederösterreich geht das Trio auf Europa-Tournee. Neun Tage, neun Tourstopps in acht Ländern und 6000 Kilometer Fahrweg absolvieren die Bands, beginnend mit einem Konzert in St. Pölten, heute, Samstag, 9. September.

Gänzlich unbekannt sind High Transition in der Fremde aber nicht: Mit ihrer erfolgreichen Teilnahme an den Bandcontests SPH und Global Rockstar konnten sich die Pongauer bereits einen Namen machen.

Die Vorfreude ist bei den drei Musikern groß. Sie hoffen, ihren Bekanntheitsgrad erweitern zu können, sind aber auch pragmatisch: "Wenn bei jedem Konzert ein paar Leute dabei sind, die unsere Musik feiern, dann sind wir schon zufrieden", sagt Sänger und Bassist Philip Steiner.

Auch der Spaß soll im Vordergrund stehen. "Man lernt neue Länder und Leute kennen. Wir machen quasi Musikurlaub", sagt Gitarrist Gerfried Stadler.

Die Europa-Tour sei für die drei die Krönung eines spielintensiven Jahrs. Im Juli veranstalteten sie zum dritten Mal das Tauerngold Festival, das in der ehemaligen Schwarzacher Brauerei stattfindet, wo die Band auch probt. Dafür wurden die alten Lagerräume bühnenreif gemacht. "Es war wieder gut besucht. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten", resümiert Steiner.

Im nächsten Jahr stehe die Produktion eines Albums auf dem Plan. Klingen werde dieses aber ganz anders als die erste EP "Dear old Pirate". Nach dem Bassistenwechsel im letzten Jahr habe sich ihr Stil deutlich verändert: "Wir sind sicher psychedelischer und härter geworden", erklärt Drummer David Sighel. Auch die Texte seien nun kritischer, aggressiver. Man darf gespannt sein.

Quelle: SN

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