Kultur

Pumuckl trägt feuerrotes Büffelhaar

Heute, Freitag, steht Janina Raspe bei der Premiere als Pumuckl auf der Landestheater-Bühne. Die SN trafen sie vor der Hauptprobe in der Maske.

Eine halbe Stunde benötigt Maskenbildnerin Sandra Tomazic, um Schauspielerin Janina Raspe (26) in den Kobold mit dem roten Haar zu verwandeln. "Für mich ist es ein besonderer Moment, wenn ich meine wunderschönen Haare aufgesetzt bekomme", sagt die gebürtige Hamburgerin. 40 Arbeitsstunden stecken in der handgeknüpften Perücke aus Büffelhaar. Das ist borstiger, hat mehr Struktur und steht besser zu Berge als eine Echthaarperücke. Wenn Janina Raspe sich auf der Bühne bewegt, wippt das Haar stets mit.

Auch wenn der 1962 von Ellis Kaut für ein Hörspiel erschaffene Kobold mittlerweile 56 Jahre alt ist, ist er nicht in die Jahre gekommen. Das beweist auch die Nachfrage nach dem von Volkmar Kamm inszenierten Stück. Zusätzliche Vorstellungen wurden eingeschoben.

"Pumuckl ist eine zeitlose Figur und bietet mit seinem Entdeckungsdrang, seiner Spielfreude und seinem Schabernack viele Identifikationsmöglichkeiten für Kinder", schildert Janina Raspe. Auch wenn sie als Kind die Pumuckl-Serie geliebt hat, so mag sie "ihren" Kobold fast noch mehr. "Ich habe ihn ins Herz geschlossen." Berührend finde sie, wie die beiden Anarchisten und Einzelgänger Pumuckl und der von Axel Meinhardt gespielte Meister Eder voneinander lernen. Es sei ganz schön anstrengend, Pumuckl zu sein. "Er sitzt ja nie still, deswegen bin ich auf der Bühne ständig in Bewegung."

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