Kultur

Saalfelden: Wenn Jazz auf Pokemons trifft

Vieles wurde vorgestellt. Darunter befanden sich große und kleinere Pläne. Der Kernsatz lautet: "Wir geben uns als Region mit Kultur ein schärferes Profil."

Man will Meilensteine setzen. Kulturelle Meilensteine. Zum einen durch den "Volxommer", einem Theaterfestival in der Region Saalfelden-Leogang. Heuer geht es damit los. Mit sechs unterschiedlichen Stücken. Schritt für Schritt soll zudem eine "Volxtheaterwerkstatt" entstehen. Für alle aus der Region, die Freude am Schauspiel empfinden. Treibende Kraft in diesem Segment ist Reinhold Tritscher vom Theater Ecce. Und das Jazzfestival Saalfelden, als international wahr genommener Leuchtturm, soll wachsen. Nicht was einen großen Aufmarsch der Stars betrifft, sondern was die Spielstätten angeht. Es sollen mehr werden. An zentralen und dezentralen Orten. Kleine, feine, auch solche, speziell für die ganz Jungen. "Lieber ein Projekt um 40.000 Euro weniger und dafür mehrere kleine, junge innovative Bands", sagt Intendant Mario Steidl. Dennoch: Im Mix haben auch die Routiniers weiter einen Fixplatz. Deshalb bekommt heuer der österreichische Saxofonist Gerald Preinfalk den Kompositionsauftrag, der zugleich mit der Eröffnung des Festivals 2017 verbunden ist. Und auch Wolfgang Puschnig, oft schon zu Gast und seit über vier Jahrzehnten einer der wichtigsten Jazzmusiker Österreichs, wird mit einem "lyrischen Projekt" vertreten sein. Wirtschaftlich steht der Tourismusverband hinter dem Festival. Organisatorisch die Kulturmanagerin Daniela Neumayr. Mit neuen, verspielten Ideen soll der Jazz künftig auf virtueller Ebene seinen Weg zum Publikum finden.

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