Kultur

Salzburger Festspiel-Dialoge: "Verzauberung und Risiko"

Sieben Vorträge von Genetikern, Philosophen, Musikern, Rechts-Soziologen und Literatur- und Theaterwissenschaftern stehen heuer am Programm der 19. Salzburger Festspiel-Dialoge.

Salzburger Festspiel-Dialoge: "Verzauberung und Risiko" SN/Kolarik
Der Initiator der Salzburger Festspiel-Dialoge, Michael Fischer.

Die Festspiel-Dialoge werden heuer von 25. Juli bis 28. August unter dem Motto "Verzauberung und Risiko" abgehalten.

Immer habe es gegolten, Ästhetik, Wirtschaft und Recht unter ein Hut zu bringen, erklärte Initiator Michael Fischer im Gespräch mit der APA. "Seit der Gründung der Festspiele geht es um diesen Balanceakt zwischen 'Verzauberung und Risiko' sowie um die Divergenz zwischen künstlerischem Anspruch und der Kunst als prestigeträchtiger Ware."

Fischer betonte, die Festspielgeschichte sei voll von visionären Menschen, die Vergangenheit und Zukunft in künstlerisch-konzeptionellen Zusammenhang gebracht hätten. Heuer will der Kulturwissenschafter, der an den Universitäten Salzburg und Klagenfurt tätig ist, vor allem den Teamgeist beschwören. "Dieser Teamgeist war immer Grundlage der Festspiele. Wenn in einem Zeitungsinterview mit Intendant (Alexander, Anm.) Pereira das Wort 'ich' 38 Mal und die Worte 'Salzburger Festspiele' zweimal vorkommen, dann spricht das Bände", so Fischer.

Die Vorträge von Markus Hengstschläger (Genetik), Ingrid Hentschel (Theaterwissenschaft), Bazon Brock (Philosoph), Ortrud Gutjahr (Literaturwissenschaftlerin), Jan Assmann (Ägyptologe und Autor), Volker Gerhardt (Rechts-Soziologe) und Clemens Hellsberg (Musiker, Wiener Philharmoniker) finden im Schüttkasten jeweils um 11.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet zehn Euro.

Quelle: SN, Apa

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