Kultur

Salzburger Fotografin: "Der Vogue einen kleinen Schritt näher gekommen"

Sie fotografierte 2016 erstmals bei der New York Fashion Week. Und blieb ganz cool. Das heißt etwas in dieser hyperventilierenden Branche.

Ist sie Ihnen auch schon passiert, die Geschichte mit der Blumenwiese?

Man steht mittendrin und weiß nicht, welche Blüte man zuerst pflücken soll. Weil jede für sich schön ist, das gewisse Extra hat. So passiert es auch, wenn man das fotografische Portfolio von Linda Leitner betrachtet. Diesen Schatz an Bildern, der sich bei ihr seit 2014 anhäufte. Damals berichteten die SN erstmals über die junge Fotografin aus Kaprun. Vieles hat sich in ihrem Leben seither geändert. Zwei Dinge blieben gleich. Da wäre zum einen diese Unaufgeregtheit. Ja, und der Name, er hat noch immer diese schöne Melodie: Linda Leitner. Man kennt und schätzt ihn mittlerweile in der Modewelt. Vor allem in jener, die ihr Epizentrum in München und Berlin hat. Erste "Linda-Leitner-Wellen" waren 2016 auch in New York zu vernehmen. Bei der Fashion Week im Februar. Dort fotografierte sie für zwei Modelabels (Jill Steward; New York und Tadashi Shoji; Tokio) das Rundherum zu den Shows. Der Kontakt kam über eine PR-Agentin zu Stande. "Sie schätzt meine Arbeit", erzählt Linda Leitner. Zwischen dem Anruf und dem erstem Einsatz in New York lagen drei Tage. "Die Chance tat sich auf. Ich hab sie genutzt", sagt sie seelenruhig. Und fügt an: "Es ist dort viel weniger aufregend als vermutet." Linda Leitner machte den Job in New York auf eigene Rechnung. An sich ist sie aber für den Tiroler Modefotografen Andreas Ortner tätig.

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